Das Wasser von Bad Füssing

Kraft aus der Tiefe der Erde

Millionen Jahre gereift – seit 1938 im Dienst der Gesundheit

In rund 1.000 Metern Tiefe schlummerte das Thermalwasser von Bad Füssing Millionen von Jahren – bis es 1938 bei Bohrarbeiten entdeckt wurde. Mit einer Quelltemperatur von 56 °C steigt es reich an Mineralien an die Oberfläche und entfaltet seither seine außergewöhnliche Heilwirkung.

Die im Thermalwasser enthaltenen Wirkstoffe werden durch die Haut aufgenommen und wirken direkt an den erkrankten Körperstellen: heilend, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Über 70 % der Thermenbesucher berichten nach dem Bad in den Thermen über eine deutliche Linderung ihrer Schmerzen und eine erhebliche Verbesserung der Bewegungsfähigkeit ihrer Gelenke.

Chemische Klassifikation: Die schwefel- und fluoridhaltige Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Therme ist als Heilwasser anerkannt. pH-Wert: 7,21

56°C
Quelltemperatur
1.000m
Tiefe
7,21
pH-Wert
1938
Entdeckt

Indikationen des Bad Füssinger Heilwassers

Das Bad Füssinger Thermalwasser ist bei folgenden Beschwerdebildern als Heilmittel anerkannt und wird ärztlich verordnet.

Allgemeine Regeneration
Allgemeine
Regeneration
Rheumatische Erkrankungen
Rheumatische
Erkrankungen
Wirbelsäulenleiden
Wirbelsäulen-
leiden
Durchblutungsstörungen
Durchblutungs-
störungen
Herz-Kreislauf-Störungen
Herz-Kreislauf-
Störungen
Lähmungen
Lähmungen
Stoffwechselkrankheiten
Stoffwechsel-
krankheiten
Chirurgische Nachbehandlung
Chirurgische
Nachbehandlung

Medizinische Indikationen

Klicken Sie auf eine Indikation, um die genauen medizinischen Beschwerdebilder zu lesen, für die das Bad Füssinger Heilwasser zugelassen ist.

Stoffwechselanregung, Entschlackung, Umweltschädigungen, Stresskrankheiten, Erschöpfungszustände, Linderung von Altersbeschwerden.

Chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen (chron. Polyarthritis, PCP bzw. rheumatoide Arthritis und Arthritiden anderer Genese), Abnützungserscheinungen an Gelenken (degenerativer Rheumatismus bzw. Arthrose und Polyarthrose), chronisch entzündliche Prozesse der Gelenkumgebung, besonders Schulter- und Hüftgelenke (Periarthritis), Muskelrheumatismus, Muskelverspannung, Muskelhärte (Rheumatismus musculorum, Crampus, Myogelose), chronische Nervenentzündungen und Nervenschmerzen (chron. Neuritis und Neuralgie, vor allem des Nervus ischiadicus und des Armplexus).

Abnützungserscheinungen an Wirbelkörpern und Wirbelgelenken (Spondylose, Spondylarthrose), Bandscheibenschaden (Chondrose bzw. Osteochondrose), Bandscheibenvorfall (Nucleus-pulposus-Prolaps), Hexenschuss (Lumbago), Migräne (cervicale), chronisch entzündliche Prozesse an Wirbelgelenken, Bandscheiben und am Bandapparat (Morbus Bechterew bzw. Spondylitis ankylopoetica), Fehlhaltung der Wirbelsäule und Fehlstellung der Wirbelkörper, Wirbelsäulenverkrümmung mit statischen Beschwerden (Z. n. M. Scheuermann, Kyphoskoliose, Hyperlordose, Rundrücken, hohlrunder Rücken, Gibbus, Spondylolisthesis), Wirbelsäulenschwäche (Wirbelsäuleninsuffizienz), Deformierungen der Extremitäten und Gelenke.

Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen, intermittierendes Hinken (periphere Durchblutungsstörungen, Akrocyanose, Erythrocyanose, Endangiitis obliterans bzw. Morbus Winiwarter-Bürger, Morbus Raynaud, Arteriosklerose), Zustand nach Gefäßoperationen.

Herzerkrankungen, soweit sie ausgeglichen sind, Zustand nach Herzinfarkt, nervöse und funktionelle Herzbeschwerden, Hochdruck- und Unterdruckleiden, vegetative Dystonie.

Schlaffe und spastische Lähmungen. Lähmungen nach Unfällen, Verletzungen und Operationen (posttraumatische und postoperative Lähmungen), Zustand nach Schlaganfall (postapoplektischer Zustand) ein halbes Jahr nach dem letzten Anfall. Folgen einer spinalen Kinderlähmung (postpoliomyelitischer Status).

Harnsäurevermehrung im Blut (Hyperurikämie), Gicht (Arthritis urica), Knochenentkalkung (Osteoporose endokriner und sonstiger Genese).

Zustände nach Knochenbrüchen, verzögerte Knochenbildung (Kallusbildung), Rückstände nach Prellungen und Gelenkverletzungen, Zustände nach Blutergüssen, nach Muskelverletzungen und nach Operationen am Muskel- und Sehnengewebe, Muskelschwäche infolge Ruhigstellung und Fehlhaltung (Inaktivitätsatrophie), Zustände nach Verbrennungen, Narbenbeschwerden. Nachbehandlung bei Wirbelsäulenoperationen (Bandscheibenoperationen) und Gelenkoperationen (vor allem Totalendoprothesenimplantation in Hüft- und Kniegelenke).

Chronisch entzündliche Unterleibserkrankungen (chron. Adnexerkrankungen), Verwachsungsbeschwerden (Adhäsionen), hormonale und funktionelle Unterleibsleiden (Amenorrhoe, Fertilitätsstörungen).

Gegenanzeigen

Akute Entzündungen aller Art, schwere körperliche Erschöpfungszustände (Kachexie), Infektionskrankheiten, auch tuberkulöse Prozesse (sofern nicht deren Inaktivität gesichert ist). Schwere, nicht ausgeglichene (dekompensierte) Herz- und Kreislaufkrankheiten. Zustand nach Infarkt (frühestens nach 9 Monaten).

Bei Fragen zu Indikationen und Gegenanzeigen berät Sie unser Kurarzt Dr. Arno Wenemoser gerne persönlich (Sprechzeiten: Mo–Fr 9:00–12:00 Uhr).

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